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Mein Burnout
Coaching-Programm

»Ich stehe Ihnen zur Seite, um ein Burnout zu verhindern oder zu überwinden.«

Erschöpfung
Überlastung
Burnout

Prophylaxe
Krisenbewältigung
Wiedereinstieg/Neustart

Was brauchen Sie im Moment?

Fühlen Sie sich schon seit Wochen oder gar Monaten erschöpft und ausgebrannt? Fällt es Ihnen oft schwer, klar zu denken? Sehen Sie keine Möglichkeit, als einfach immer weiterzumachen? Reichen Wochenenden und Urlaube längst nicht mehr aus, um Ihre Speicher wieder aufzufüllen?

Dann ist es wahrscheinlich an der Zeit, einmal innezuhalten und Ihre innere und äußere Situation anzuschauen und zu verändern.

Ich arbeite seit über zwanzig Jahren als Psychologe mit Menschen in Erschöpfungs- und Burnout-Phasen. Seit einigen Jahren nehmen die Anfragen deutlich zu.

Im Burnout-Coaching

analysieren wir gemeinsam die Ursachen und Umstände Ihrer Erschöpfung.

Welche äußeren Arbeitsbelastungen sind auf Dauer zu hoch – und was können Sie tun, um sie reduzieren?

Welche mentalen Faktoren bewirken eine Überlastung?

Wie hoch ist der Grad Ihrer Erschöpfung?

Wir erarbeiten Wege und Techniken, die Ihnen helfen, sich wieder für Ihre Gesundheit und Ihre Interessen einzusetzen. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass

  • Sie trainieren, sich und anderen Grenzen zu setzen.
  • Sie Ihre Selbstorganisation verbessern und gesunde Arbeitsstrukturen entwickeln.
  • Sie zu hohe Ziele und Anforderungen an sich selbst reduzieren – z.B. Perfektionismus durch sinnvolle, erreichbare Ziele ersetzen.
  • Sie lernen, sich selbstbestimmter zu steuern.
  • Sie stärken Ihre Resilienz.
  • Sie sich notfalls krankschreiben lassen, wenn deutlich wird, dass Sie in der alltäglichen Arbeit nicht gesund werden können.
Nach einer längeren Krankschreibung unterstütze ich Sie gern dabei, den Wiedereinstieg in Ihren Job vorzubereiten – oder entwickele gemeinsam mit Ihnen neue berufliche Optionen.

Die Ziele des Coachings sind ein gutes Selbstmanagement und eine kluge Selbstfürsorge.

Das Ziel des Burnout-Coachings ist immer, langfristige und nachhaltige Lösungen für Sie zu finden – es ist eher ein Langstreckenlauf, kein Sprint.

Wahrscheinlich ist Ihr Problem langsam gewachsen, womöglich beruht es auf alten Denkmustern, die Sie schon lange mit sich herumtragen. Daher wird es sich nicht über Nacht lösen lassen.

Im Burnout geraten unsere

Prioritäten aus dem Gleichgewicht

Burnout-Coaching: Faktoren im Gleichgewicht

Im Idealfall haben wir unsere Aufgaben und die Zusammenarbeit  genauso im Blick wie unsere eigenen Interessen und Ziele

Burnout-Coaching: Faktoren im Ungleichgewicht

Bei anhaltender Belastung können sich unsere Prioritäten so sehr verschieben, dass wir uns selbst zunehmend aus dem Blick verlieren.

Immer alles zu geben, ohne das eigene Engagement bewusst zu steuern, ist nicht Ausdruck einer professionellen Haltung, sondern schlicht: unprofessionell.

Welche Symptome beobachten Sie bei sich?

Menschen reagieren unterschiedlich auf anhaltende Belastung. Es gibt aber bestimmte Symptome, von denen mir Klient:innen immer wieder berichten. 

Generell kann man sagen, dass deren Anzahl und Schwere einen Hinweis geben, wie groß die Burnout-Gefahr sein kann – wobei sie natürlich auch andere Ursachen haben können, die auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden sollten.

Welche dieser Symptome beobachten Sie bei sich:

Ich fühle mich schon länger als einige Wochen erschöpft.

Ich kann mich kaum noch erholen und regenerieren.

Ich vernachlässige

– meine sozialen Kontakte

– meine Gesundheit

– Freizeit und Hobbys

Ich sehe fast nur noch, was ich muss, nicht, was ich möchte oder brauche.

Ich funktioniere oft wie auf Autopilot.

Ich bin kaum noch in der Lage, meine Situation differenziert zu betrachten.

Ich leide unter körperlichen Symptomen wie

– Ohrgeräuschen

– Herzproblemen

– erhöhtem Blutdruck

Ich hatte in letzter Zeit eine Panikattacke oder habe plötzlich angefangen zu weinen.

Ich fühle mich oft antriebslos und niedergeschlagen.

Ich leide unter Brain Fog und / oder negativen Gedankenspiralen.

Ich habe zunehmend Angst zu scheitern.

Ich zweifle oft an mir und meinen Fähigkeiten.

Hand aufs Herz:

Wie viele dieser Aussagen treffen zumindest teilweise auf Sie zu?

Um ein Burnout entweder zu vermeiden oder zu überwinden, ist eines besonders wichtig: Ehrlichkeit mit sich selbst.

Sich einzugestehen, möglicherweise ein Problem zu haben, ist ein erster Schritt – und nicht der unwichtigste.

Der zweite ist, sich Unterstützung zu holen.

Unser Stress-System

ist im Grunde eine sehr gute Einrichtung. Es ist allerdings dafür da, mit akuten Gefahren umzugehen:

Ein LKW fährt auf mich zu. Das Stress-System übernimmt augenblicklich die Kontrolle und schaltet auf Autopilot. Ich sehe nur noch den LKW (Tunnelblick). Meine Muskeln werden stärker durchblutet. Was nicht akut gebraucht wird, wie die Immunabwehr oder die Verdauung, wird heruntergeregelt. Adrenalin sorgt dafür, dass ich hellwach bin. Die Wahrnehmung für Schmerzen oder Bedürfnisse wird vermindert.

In Burnout- oder Erschöpfungs-Phasen steuert uns das Stress-System aber über Wochen und Monate – als würde ständig ein LKW auf uns zufahren. 

Dafür ist das System schlicht nicht gemacht und schadet uns.

Ein Burnout ist selten die Folge von zu viel Arbeit allein, sondern auch von 

  • dauernder Erreichbarkeit, 
  • fehlenden Entscheidungsspielräumen, 
  • widersprüchlichen Anforderungen, 
  • Verantwortung ohne ausreichenden Ressourcen, 
  • ständigen Konflikten, 
  • schlechter Führung, 
  • permanentem Veränderungsdruck 
  • oder – last but not least – einer Tätigkeit, die zunehmend als sinnlos erlebt wird. 

Nicht alle belastenden Arbeitsbedingungen lassen sich verändern. Im Coaching entwickeln wir gemeinsam Strategien, wie Sie mit solchen Situationen umgehen, Ihre Interessen besser vertreten und gegebenenfalls berufliche Konsequenzen ziehen können.

 

„Ich schäme mich, schwach zu sein“

Ein nicht zu unterschätzender Faktor im Burnout-Prozess ist die Scham:

Wenn die Leistungsfähigkeit sinkt, empfinden viele Menschen dies als Schwäche, die auf keinen Fall sichtbar werden darf. Also werden die letzten Reserven mobilisiert, bis man sich eingestehen muss: „Ich kann nicht mehr.“

Phasen der Erschöpfung und des Burnouts sind absolut kein Grund, sich zu schämen! Sie sagen nichts über die Fähigkeiten eines Menschen aus. Auch die vermeintlich Stärksten können ausbrennen.

Rationalisierung und Vermeidung

Unser Gehirn neigt leider dazu, sich an eingeschliffenen, vermeintlich bewährten Denk- und Verhaltensmustern festzuhalten.

Dabei sind unsere grauen Zellen erstaunlich kreativ, wenn wir uns einreden, keine Alternativen zu haben. In der Psychologie nennt man es Rationalisierung, wenn wir uns etwas eigentlich völlig Unvernünftiges so zurechtlegen, dass es uns sinnvoll erscheint.

 

Typische Rationalisierungen von Menschen im Burnout-Prozess:

  • Ich kann unmöglich wochenlang ausfallen – wer soll denn die Arbeit machen?
  • Ich bin gar nicht wirklich krank.
  • Ich muss nur noch dieses Projekt schaffen, dann wird es von allein besser.
  • Ich muss mich nur mehr anstrengen. / Ich brauche nur bessere Tools. / Ich muss mich nur besser organisieren.
  • Ich kann mein Team / meine Kunden / mein Unternehmen doch nicht im Stich lassen.
  • Meine Chefin / mein Chef müsste dafür sorgen, dass ich weniger zu tun bekomme.

Wann Coaching – und wann nicht?

Nicht immer ist ein Coaching der erste sinnvolle Schritt. Ich werde mit Ihnen Ihre Situation offen besprechen und Ihnen eine ärztliche und / oder psychotherapeutische, auch stationäre Behandlung empfehlen, wenn ich dies für notwendig halte.

Das Coaching kann unter Umständen parallel stattfinden oder auch im Anschluss an einen Reha-Aufenthalt.

 

Sind Sie sich unsicher, ob Sie sich Unterstützung holen wollen?

Dann fragen Sie sich doch bitte einmal: 

Was würden Sie Ihrer besten Freundin / Ihrem besten Freund raten, wenn die in derselben Situation wären?

Was wir anderen Menschen raten, ist fast immer Ausdruck unserer Werte und Überzeugungen.

Mit uns selbst sind wir oft viel kritischer, fordernder – manchmal richtig erbarmungslos.

Wünschen Sie sich Unterstützung

oder erst einmal ein Gespräch?

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