Coaching für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstwert

Persönlichkeitsentwicklung + Lebenszufriedenheit

Persönlichkeitsentwicklung
+ Lebenszufriedenheit

Im Arbeitsleben
wird die Persönlichkeit als Erfolgsfaktor immer noch unterschätzt. Denn so wichtig Fachkompetenzen und Erfahrungen sind - mindestens genauso wichtig ist das Wissen um die eigenen Wünsche und Ziele. Und die Fähigkeit, diese zu kennen und zu vertreten.

Wir sind erst dann in der Lage, uns selbst und unseren Job professionell zu managen, wenn wir wissen, wer wir sind und was uns ausmacht. Ein stimmiges Selbstbild und ein positiver Selbstwert (siehe unten) sind die beste Basis für ein wirkungsvolles Auftreten und eine klare Kommunikation.

An der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten, bedeutet, sich selbst besser kennen zu lernen – die positiven Seiten genauso wie Ängste, Selbstzweifel und innere Bremser. Es geht wirklich nicht darum, sich selbst immer großartiger zu finden! Sondern ein differenziertes Selbstbild zu entwickeln.

Wer meint, immer der / die Beste sein und stets alle anderen überstrahlen zu müssen, versucht so wahrscheinlich nur, innere Unsicherheiten zu kompensieren und zu überspielen. Und gibt bestimmt kein allzu überzeugendes Bild ab...

Persönlichkeitsentwicklung, die ihren Namen verdient,
ist nicht einfach nur das Erlernen und Trainieren der "richtigen Techniken" und rhetorischen Tricks. Klar, gute Werkzeuge können helfen – aber nur, wenn sie auf einer erwachsenen inneren Haltung aufbauen.

Denn wer nur kluge Sätze rauszuhauen weiß, wirkt eher wie ein altkluges Kind als ein selbstbewusster Erwachsener.

Es stimmt nämlich nicht, dass man laut, rücksichtslos oder besonders extrovertiert sein muss, um nach außen positive zu wirken. Das glauben nämlich viele Menschen und kommen deshalb lieber gar nicht erst aus ihrem Schneckenhaus.

Ein professionelles Auftreten kann durchaus ruhig und leise sein. Wichtig ist nur, dass man sich gerade macht und eine aktive Rolle einnimmt. Und das kann jeder Mensch lernen! 

Der Begriff Persönlichkeitsentwicklung ist eigentlich unpassend,
denn die Persönlichkeit ist selten das Problem – viel eher schränken uns destruktive Denkgewohnheiten und viel zu negative, schwarz-weiße Selbstbilder ein. 

Viele Menschen glauben, fachlich und / oder persönlich nicht gut genug zu sein. Und anstatt so ein negatives Selbstbild zu hinterfragen, schauen sie lieber nicht genauer hin – und vergleichen sich womöglich noch permanent mit anderen, die in ihren Augen viel besser, klüger, eloquenter, usw. sind.

Wer nicht an sich glaubt, traut sich nicht und zeigt sich nicht und hat daher seltener Erfolgserlebnisse – was wieder das negative Selbstbild vermeintlich bestätigt. Ein schlimmer Teufelskreis!

Arbeit am Selbstbild ist Arbeit.
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, man könne sich mal eben umprogrammieren, oder man müsse nur etwas positiver denken. Solche Rezepte sind psychologisch unsinnig und oft gefährlich. 

Nein, sein Denken und Handeln zu verändern, bedeutet immer eine Menge Arbeit und funktioniert nicht über Nacht. Es braucht Entschlossenheit und Disziplin – und man muss bereit sein, seine Komfortzone zu verlassen. 

Denn so sehr Menschen auch darunter leiden, wenn sie sich nicht trauen und sich selbst nichts zutrauen: Es ist bequem, dafür der eigenen Persönlichkeit die Schuld in die Schuhe zu schieben.


Persönlichkeitsentwicklung in meinen Büchern:

Selbstzweifel

Perfektionismus

Hermann - vom klugen Umgang mit dem inneren Kritiker

Selbstkritik

Mehr zum Thema Perfektionismus gibt es auch HIER.

SELBSTWERT +
SELBSTBEWUSSTSEIN

Fehlen Ihnen Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein?

Möchten Sie zum Beispiel

- eine Gehaltserhöhung fordern?
- im Meeting mal Ihre Meinung sagen?
- Ihren Standpunkt öfter selbstbewusst vertreten?
- unter Freunden oder in der Familie für Ihre Bedürfnisse und Wünsche einstehen?
- vielleicht auch mal Nein sagen?
- sich trauen, auf andere zuzugehen?

Viele Menschen würden wohl antworten: "Das kann ich nicht. Weil ich nicht selbstbewusst genug bin, weil mir das Selbstvertrauen fehlt. So war ich schon immer, so ist nun mal meine Persönlichkeit. Ich bin eben so..."

Wirklich?

Im Coaching höre ich solche Feststellungen nicht gerade selten. Vor allem von Menschen, die sich Veränderungen wirklich wünschen – aber dafür ihre Komfortzone verlassen müssten. 

Fast jede/r von uns bekommt kalte Füße,  
wenn wir uns oder unsere Situation verändern möchten. Das ist ganz normal und nicht weiter schlimm. Denn mit Ängsten kann man einen Umgang finden, ohne ihnen das Kommando oder die Deutungshoheit zu überlassen.

Aber wie geht man damit um, wenn man an sich zweifelt und das Selbstvertrauen fehlt für die Schritte, die man gehen möchte? Viele glauben, dass ein negativer Selbstwert Ausdruck ihrer Persönlichkeit ist.

„Die eine hat eine große Portion Selbstbewusstsein mitbekommen, der andere eben nicht. Da kann man nichts machen. Punkt.“

Aber so einfach ist die Sache nicht – glücklicherweise! 

Denn nicht unsere Persönlichkeit ist in erster Linie verantwortlich dafür, sondern unsere Lernerfahrungen. Wenn man sich oft genug eingeredet hat, nicht gut genug, hilflos oder unfähig zu sein, verstärkt das Gehirn diese Annahmen wie einen Muskel, den man häufig trainiert. Mit den Jahren wird das negative Selbstbild dann immer mehr zum Teil des eigenen Selbstverständnisses.

Dies hat einen großen "Vorteil": Ich habe nämlich eine prima Erklärung dafür, warum ich meine Komfortzone unmöglich verlassen kann. Das ist zwar unsinnig und nicht gerade förderlich für unsere Lebenszufriedenheit – aber sehr bequem...

"So bin am ganzen Leibe ich, so bin ich, und so bleibe ich.“
(Zarah Leander)

Wenn mir jemand mit wenig Selbstbewusstsein erklärt, wie ungenügend er oder sie in dieser oder jener Hinsicht ist, frage ich meistens nach und möchte es ganz genau wissen:

„Wie schätzen Sie sich in diesem Moment auf einer Skala von 0 bis 10 ein?“

Egal ob es um Fähigkeiten oder Eigenschaften geht – fast immer liegt die Selbsteinschätzung nun im mittleren bis höheren Bereich. Und das ist gar nicht verwunderlich.

Denn ich gebe mich nicht mit Glaubenssätzen zufrieden, sondern frage nach Überzeugungen. Mich interessiert nicht, was jemand über sich glaubt und fühlt, sondern was sie oder er denkt.

Und wenn wir uns trauen, unser Hirn einzuschalten, kommen wir immer zu ganz anderen Schlüssen als unsere gefühlten Wahrheiten. Und zu einem viel differenzierteren Selbstverständnis.


Mir geht es im Coaching darum, Menschen aus dem eben erwähnten Teufelskreis herauszuholen:

Wenn wir Angst haben und an uns zweifeln, wäre es doch eigentlich logisch, Licht in die Sache zu bringen – und genauer hinzuschauen und zu überprüfen, ob dies überhaupt angemessen ist. Aber leider nicht psycho-logisch. Denn der Mensch neigt dazu, dann lieber wegzuschauen und mit der schlimmen Vermutung zu leben.

Um den eigenen Selbstwert zu verbessern, ist es daher sehr wichtig, sich die eigenen Ängste und Zweifel genau anzusehen – und dann schrittweise Überzeugungen zu entwickeln, wo bisher nur Vermutungen waren.

Das ist vielleicht nicht ganz so einfach, wie es klingt – aber auch nicht so schwierig, wie viele Menschen befürchten!

Übrigens:

Wir tun Menschen, die übertrieben negativ von sich sprechen, überhaupt keinen Gefallen, wenn wir uns Mühe geben, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Wir gehen ihnen eher in die Falle.

"Aber Du bist doch kompetent und gut aussehend und so nett und..." 

Das führt vielleicht kurzzeitig zu einem guten Gefühl. Aber es ändert nichts, denn wir übernehmen nur den Job, den eigentlich unser Gegenüber selbst erledigen sollte. 

Therapeutisch klüger ist es, diese Menschen mit ihren Glaubenssätzen zu konfrontieren: "Denkst Du das wirklich?"

WIRKLICH?


(Interessiert es Sie, was Wikipedia zum Thema Selbstbewusstsein schreibt?)

LEBENSZUFRIEDENHEIT

Glücklich oder zufrieden?

Reichen möglichst viele glückliche Momente aus, um einen glücklichen Menschen aus mir zu machen? Nein, denn Glücksgefühle sind ja etwas Situatives und Flüchtiges. Und vor allem nutzen sie sich schnell ab. Ich kann mein Glück nicht maximieren, indem ich ständig wiederhole, was mich einmal glücklich gemacht hat.

Wenn ich mich als glücklichen Menschen sehe, wäre es womöglich treffender zu sagen: Ich bin ein zufriedener Mensch.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine wichtige Präsentation vor sich. Dann wären Sie wahrscheinlich nicht gerade glücklich. Aber trotzdem können Sie zufrieden mit sich sein – weil Sie sich der Herausforderung stellen und stolz auf sich sind. Auch mit kalten Füßen.

Zufriedenheit ist viel mehr und viel komplexer als das Glück des Augenblicks. Zufrieden bin ich, wenn ich mir bewusst mache, was ich an meinem Leben schätze. Um zufrieden zu sein, brauche ich Abstand und einen positiven, wohlmeinenden Blick auf mich selbst. Und ich muss dafür sorgen, dass mein Tun und Denken meinen Werten und Zielen entsprechen.

Sonst kann es sein, dass ich zwar viele lustvolle Momente erlebe – und trotzdem unzufrieden bin.

Denn so sehr Menschen auch darunter leiden, wenn sie sich nicht trauen und sich selbst nichts zutrauen: Es ist bequem, dafür der eigenen Persönlichkeit die Schuld in die Schuhe zu schieben.


»Die eigentlichen Geheimnisse auf dem Weg zum Glück 
sind Entschlossenheit, 
Anstrengung und Zeit.«   
(der 14. Dalai Lama)

LEBENSKUNST+
ZUFRIEDENHEIT

Ich mag das altmodische Wort Lebenskunst, das schon die griechischen Philosophen verwendeten. Seitdem hat es immer neue Bedeutungen angenommen. Ich verstehe unter Lebenskunst das Streben nach einem zufriedenen und erfüllten Leben, von dem wir – wenn wir eines fernen Tages darauf zurückschauen – sagen können:

„Ich habe richtig gelebt.“

Lebenskunst beschreibt etwas Schöpferisches, Kreatives, das eigene Leben für sich selbst immer wieder passend zu machen und auch mal neu zu erfinden. Also das Gegenteil von einem „Leben von der Stange“, in dem man sich vor allem an Regeln und vorgegebene Antworten hält. Und einen einmal eingeschlagenen Weg stur weiterverfolgt.

Das Glück der kleinen Dinge

Wenn mir bewusst wird, dass ich gerade glücklich bin, liegt es fast immer an „kleinen Dingen“: mit einem Kaffee auf meinem Lieblingsplatz in Ottensen zu sitzen, ein Elbspaziergang mit Jacob im Sonnenschein oder mit jemandem zu schwatzen, den ich mag. Solche kleinen Glücksmomente erhöhen meine Zufriedenheit und damit meine Lebensqualität sehr! 

Ich habe nur den Eindruck, dass viele Menschen nicht genug tun, um solche Momente zu erleben. Weil sie meinen, keine Zeit dafür zu haben, es nicht in ihren Alltag passt – oder sie gar nicht wissen, was ihnen positive Gefühle vermitteln kann. Den meisten Menschen fällt es wohl leichter, über Mängel und Missstände nachzudenken als über Möglichkeiten, Freude und Glück. 

Oft wird auch dafür der eigenen Persönlichkeit die Schuld dafür in die Schuhe geschoben: „Ich bin eben ein selbstkritischer / negativer / zweifelnder / usw. Mensch.“ In Wirklichkeit stecken vor allem (Denk-) Gewohnheiten dahinter, wenn wir kaum glückliche Momente erleben.

Und die können wir verändern!

Wir haben tatsächlich viele Möglichkeiten, unsere Lebenszufriedenheit positiv zu beeinflussen. Das beginnt damit, aktiv für mehr schöne und sinnvolle Momente im Alltag zu sorgen. Dann können wir lernen, eine positivere, großzügige und dankbare Haltung zu uns selbst und zu unserem Leben zu entwickeln. Das klingt nach Arbeit, oder?

Wenn der Dalai Lama sagt, dass die eigentlichen Geheimnisse auf dem Weg zum Glück Entschlossenheit, Anstrengung und Zeit sind, würden dem wohl auch die positive Psychologie und die Neurowissenschaft zustimmen.

Denn einen schnellen und mühelosen Weg zu mehr Lebenszufriedenheit gibt es nicht – auch wenn schön einfache Rezepte dazu gern ge- und verkauft werden...

Möchten Sie etwas für Ihre Zufriedenheit tun?

Dann kann ich Ihnen Unterstützung anbieten mit einem persönlichen Coaching – und meinem Onlinekurs für mehr Lebenszufriedenheit:

Tom Diesbrocks Coaching-Kurs für Lebenszufriedenheit

Einen Flyer zu dem Kurs können Sie HIER herunterladen.

Möchten Sie mit mir über Ihre Persönlichkeitsentwicklung sprechen?
Schreiben Sie doch einfach eine Mail an mein Büro:

KONTAKT

Im Arbeitsleben
wird die Persönlichkeit als Erfolgsfaktor immer noch unterschätzt. Denn so wichtig Fachkompetenzen und Erfahrungen sind - mindestens genauso wichtig ist das Wissen um die eigenen Wünsche und Ziele. Und die Fähigkeit, diese zu kennen und zu vertreten.

Wir sind erst dann in der Lage, uns selbst und unseren Job professionell zu managen, wenn wir wissen, wer wir sind und was uns ausmacht. Ein stimmiges Selbstbild und ein positiver Selbstwert (siehe unten) sind die beste Basis für ein wirkungsvolles Auftreten und eine klare Kommunikation.

An der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten, bedeutet, sich selbst besser kennen zu lernen – die positiven Seiten genauso wie Ängste, Selbstzweifel und innere Bremser. Es geht wirklich nicht darum, sich selbst immer großartiger zu finden! Sondern ein differenziertes Selbstbild zu entwickeln.

Wer meint, immer der / die Beste sein und stets alle anderen überstrahlen zu müssen, versucht so wahrscheinlich nur, innere Unsicherheiten zu kompensieren und zu überspielen. Und gibt bestimmt kein allzu überzeugendes Bild ab...

Persönlichkeitsentwicklung, die ihren Namen verdient, 
ist nicht einfach nur das Erlernen und Trainieren der "richtigen Techniken" und rhetorischen Tricks. Klar, gute Werkzeuge können helfen – aber nur, wenn sie auf einer erwachsenen inneren Haltung aufbauen.

Denn wer nur kluge Sätze rauszuhauen weiß, wirkt eher wie ein altkluges Kind als ein selbstbewusster Erwachsener.

Es stimmt nämlich nicht, dass man laut, rücksichtslos oder besonders extrovertiert sein muss, um nach außen positive zu wirken. Das glauben nämlich viele Menschen und kommen deshalb lieber gar nicht erst aus ihrem Schneckenhaus.

Ein professionelles Auftreten kann durchaus ruhig und leise sein. Wichtig ist nur, dass man sich gerade macht und eine aktive Rolle einnimmt. Und das kann jeder Mensch lernen! 

Der Begriff Persönlichkeitsentwicklung ist eigentlich unpassend,
denn die Persönlichkeit ist selten das Problem – viel eher schränken uns destruktive Denkgewohnheiten und viel zu negative, schwarz-weiße Selbstbilder ein. 

Viele Menschen glauben, fachlich und / oder persönlich nicht gut genug zu sein. Und anstatt so ein negatives Selbstbild zu hinterfragen, schauen sie lieber nicht genauer hin – und vergleichen sich womöglich noch permanent mit anderen, die in ihren Augen viel besser, klüger, eloquenter, usw. sind.

Wer nicht an sich glaubt, traut sich nicht und zeigt sich nicht und hat daher seltener Erfolgserlebnisse – was wieder das negative Selbstbild vermeintlich bestätigt. Ein schlimmer Teufelskreis!

Arbeit am Selbstbild ist Arbeit.
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, man könne sich mal eben umprogrammieren, oder man müsse nur etwas positiver denken. Solche Rezepte sind psychologisch unsinnig und oft gefährlich. 

Nein, sein Denken und Handeln zu verändern, bedeutet immer eine Menge Arbeit und funktioniert nicht über Nacht. Es braucht Entschlossenheit und Disziplin – und man muss bereit sein, seine Komfortzone zu verlassen. 

Denn so sehr Menschen auch darunter leiden, wenn sie sich nicht trauen und sich selbst nichts zutrauen: Es ist bequem, dafür der eigenen Persönlichkeit die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Persönlichkeitsentwicklung in meinen Büchern:

Selbstzweifel

Perfektionismus

Hermann - vom klugen Umgang mit dem inneren Kritiker

Selbstkritik

Mehr zum Thema Perfektionismus gibt es auch HIER.

SELBSTWERT +
SELBSTBEWUSSTSEIN

Fehlen Ihnen Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein?

Möchten Sie zum Beispiel

- eine Gehaltserhöhung fordern?
- im Meeting mal Ihre Meinung sagen?
- Ihren Standpunkt öfter selbstbewusst vertreten?
- unter Freunden oder in der Familie für Ihre Bedürfnisse und Wünsche einstehen?
- vielleicht auch mal Nein sagen?
- sich trauen, auf andere zuzugehen?

Viele Menschen würden wohl antworten: "Das kann ich nicht. Weil ich nicht selbstbewusst genug bin, weil mir das Selbstvertrauen fehlt. So war ich schon immer, so ist nun mal meine Persönlichkeit. Ich bin eben so..."

Wirklich?

Im Coaching höre ich solche Feststellungen nicht gerade selten. Vor allem von Menschen, die sich Veränderungen wirklich wünschen – aber dafür ihre Komfortzone verlassen müssten. 

Fast jede/r von uns bekommt kalte Füße,  
wenn wir uns oder unsere Situation verändern möchten. Das ist ganz normal und nicht weiter schlimm. Denn mit Ängsten kann man einen Umgang finden, ohne ihnen das Kommando oder die Deutungshoheit zu überlassen.

Aber wie geht man damit um, wenn man an sich zweifelt und das Selbstvertrauen fehlt für die Schritte, die man gehen möchte? Viele glauben, dass ein negativer Selbstwert Ausdruck ihrer Persönlichkeit ist.

„Die eine hat eine große Portion Selbstbewusstsein mitbekommen, der andere eben nicht. Da kann man nichts machen. Punkt.“

Aber so einfach ist die Sache nicht – glücklicherweise! 

Denn nicht unsere Persönlichkeit ist in erster Linie verantwortlich dafür, sondern unsere Lernerfahrungen. Wenn man sich oft genug eingeredet hat, nicht gut genug, hilflos oder unfähig zu sein, verstärkt das Gehirn diese Annahmen wie einen Muskel, den man häufig trainiert. Mit den Jahren wird das negative Selbstbild dann immer mehr zum Teil des eigenen Selbstverständnisses.

Dies hat einen großen "Vorteil": Ich habe nämlich eine prima Erklärung dafür, warum ich meine Komfortzone unmöglich verlassen kann. Das ist zwar unsinnig und nicht gerade förderlich für unsere Lebenszufriedenheit – aber sehr bequem...

"So bin am ganzen Leibe ich, so bin ich, und so bleibe ich.“ 
(Zarah Leander)

Wenn mir jemand mit wenig Selbstbewusstsein erklärt, wie ungenügend er oder sie in dieser oder jener Hinsicht ist, frage ich meistens nach und möchte es ganz genau wissen:

Wie schätzen Sie sich in diesem Moment auf einer Skala von 0 bis 10 ein?“

Egal ob es um Fähigkeiten oder Eigenschaften geht – fast immer liegt die Selbsteinschätzung nun im mittleren bis höheren Bereich. Und das ist gar nicht verwunderlich.

Denn ich gebe mich nicht mit Glaubenssätzen zufrieden, sondern frage nach Überzeugungen. Mich interessiert nicht, was jemand über sich glaubt und fühlt, sondern was sie oder er denkt.

Und wenn wir uns trauen, unser Hirn einzuschalten, kommen wir immer zu ganz anderen Schlüssen als unsere gefühlten Wahrheiten. Und zu einem viel differenzierteren Selbstverständnis.

Mir geht es im Coaching darum, Menschen aus dem eben erwähnten Teufelskreis herauszuholen:

Wenn wir Angst haben und an uns zweifeln, wäre es doch eigentlich logisch, Licht in die Sache zu bringen – und genauer hinzuschauen und zu überprüfen, ob dies überhaupt angemessen ist. Aber leider nicht psycho-logisch. Denn der Mensch neigt dazu, dann lieber wegzuschauen und mit der schlimmen Vermutung zu leben.

Um den eigenen Selbstwert zu verbessern, ist es daher sehr wichtig, sich die eigenen Ängste und Zweifel genau anzusehen – und dann schrittweise Überzeugungen zu entwickeln, wo bisher nur Vermutungen waren.

Das ist vielleicht nicht ganz so einfach, wie es klingt – aber auch nicht so schwierig, wie viele Menschen befürchten!

Übrigens:

Wir tun Menschen, die übertrieben negativ von sich sprechen, überhaupt keinen Gefallen, wenn wir uns Mühe geben, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Wir gehen ihnen eher in die Falle.

"Aber Du bist doch kompetent und gut aussehend und so nett und..." 

Das führt vielleicht kurzzeitig zu einem guten Gefühl. Aber es ändert nichts, denn wir übernehmen nur den Job, den eigentlich unser Gegenüber selbst erledigen sollte. 

Therapeutisch klüger ist es, diese Menschen mit ihren Glaubenssätzen zu konfrontieren: "Denkst Du das wirklich?"

WIRKLICH?


(Interessiert es Sie, was Wikipedia zum Thema Selbstbewusstsein schreibt?)

LEBENSZUFRIEDENHEIT

Glücklich oder zufrieden?

Reichen möglichst viele glückliche Momente aus, um einen glücklichen Menschen aus mir zu machen? Nein, denn Glücksgefühle sind ja etwas Situatives und Flüchtiges. Und vor allem nutzen sie sich schnell ab. Ich kann mein Glück nicht maximieren, indem ich ständig wiederhole, was mich einmal glücklich gemacht hat.

Wenn ich mich als glücklichen Menschen sehe, wäre es womöglich treffender zu sagen: Ich bin ein zufriedener Mensch.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine wichtige Präsentation vor sich. Dann wären Sie wahrscheinlich nicht gerade glücklich. Aber trotzdem können Sie zufrieden mit sich sein – weil Sie sich der Herausforderung stellen und stolz auf sich sind. Auch mit kalten Füßen.

Zufriedenheit ist viel mehr und viel komplexer als das Glück des Augenblicks. Zufrieden bin ich, wenn ich mir bewusst mache, was ich an meinem Leben schätze. Um zufrieden zu sein, brauche ich Abstand und einen positiven, wohlmeinenden Blick auf mich selbst. Und ich muss dafür sorgen, dass mein Tun und Denken meinen Werten und Zielen entsprechen.

Sonst kann es sein, dass ich zwar viele lustvolle Momente erlebe – und trotzdem unzufrieden bin.

Denn so sehr Menschen auch darunter leiden, wenn sie sich nicht trauen und sich selbst nichts zutrauen: Es ist bequem, dafür der eigenen Persönlichkeit die Schuld in die Schuhe zu schieben.


»Die eigentlichen Geheimnisse auf dem Weg zum Glück 
sind Entschlossenheit, Anstrengung und Zeit.«   

(der 14. Dalai Lama)

LEBENSKUNST+
ZUFRIEDENHEIT

Ich mag das altmodische Wort Lebenskunst, das schon die griechischen Philosophen verwendeten. Seitdem hat es immer neue Bedeutungen angenommen. Ich verstehe unter Lebenskunst das Streben nach einem zufriedenen und erfüllten Leben, von dem wir – wenn wir eines fernen Tages darauf zurückschauen – sagen können:

„Ich habe richtig gelebt.“

Lebenskunst beschreibt etwas Schöpferisches, Kreatives, das eigene Leben für sich selbst immer wieder passend zu machen und auch mal neu zu erfinden. Also das Gegenteil von einem „Leben von der Stange“, in dem man sich vor allem an Regeln und vorgegebene Antworten hält. Und einen einmal eingeschlagenen Weg stur weiterverfolgt.

Das Glück der kleinen Dinge

Wenn mir bewusst wird, dass ich gerade glücklich bin, liegt es fast immer an „kleinen Dingen“: mit einem Kaffee auf meinem Lieblingsplatz in Ottensen zu sitzen, ein Elbspaziergang mit Jacob im Sonnenschein oder mit jemandem zu schwatzen, den ich mag. Solche kleinen Glücksmomente erhöhen meine Zufriedenheit und damit meine Lebensqualität sehr! 

Ich habe nur den Eindruck, dass viele Menschen nicht genug tun, um solche Momente zu erleben. Weil sie meinen, keine Zeit dafür zu haben, es nicht in ihren Alltag passt – oder sie gar nicht wissen, was ihnen positive Gefühle vermitteln kann. Den meisten Menschen fällt es wohl leichter, über Mängel und Missstände nachzudenken als über Möglichkeiten, Freude und Glück. 

Oft wird auch dafür der eigenen Persönlichkeit die Schuld dafür in die Schuhe geschoben: „Ich bin eben ein selbstkritischer / negativer / zweifelnder / usw. Mensch.“ In Wirklichkeit stecken vor allem (Denk-) Gewohnheiten dahinter, wenn wir kaum glückliche Momente erleben.

Und die können wir verändern!

Wir haben tatsächlich viele Möglichkeiten, unsere Lebenszufriedenheit positiv zu beeinflussen. Das beginnt damit, aktiv für mehr schöne und sinnvolle Momente im Alltag zu sorgen. Dann können wir lernen, eine positivere, großzügige und dankbare Haltung zu uns selbst und zu unserem Leben zu entwickeln. Das klingt nach Arbeit, oder?

Wenn der Dalai Lama sagt, dass die eigentlichen Geheimnisse auf dem Weg zum Glück Entschlossenheit, Anstrengung und Zeit sind, würden dem wohl auch die positive Psychologie und die Neurowissenschaft zustimmen.

Denn einen schnellen und mühelosen Weg zu mehr Lebenszufriedenheit gibt es nicht – auch wenn schön einfache Rezepte dazu gern ge- und verkauft werden...

Möchten Sie etwas für Ihre Zufriedenheit tun?

Dann kann ich Ihnen Unterstützung anbieten mit einem persönlichen Coaching – und meinem Onlinekurs für mehr Lebenszufriedenheit:

Tom Diesbrocks Coaching-Kurs für Lebenszufriedenheit

Einen Flyer zu dem Kurs können Sie HIER herunterladen.

Möchten Sie mit mir über Ihre Persönlichkeitsentwicklung sprechen?
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