Mein Blog (nicht nur) für berufliche Neuorientierung – Der Traum vom Traumjob

Mein Blog (nicht nur) für berufliche Neuorientierung

Blog Tom Diesbrock berufliche Neuorientierung

Mein Blog (nicht nur) für berufliche Neuorientierung

Der Traum vom Traumjob

Meine Leser wissen, dass ich Begriffe wie Traumjob oder Berufung nicht sonderlich mag. Das hat verschiedene Gründe. Da er aber fast überall aufploppt, wo es um berufliche Neuorientierung geht, werde ich ständig mit ihm konfrontiert.

„Ich habe meinen Traumjob immer noch nicht gefunden.“ 
„Wie kann es sein, dass ich einfach nicht weiß, was mein Traumjob ist?“
„Wenn ich nicht so blockiert wäre, wüsste ich natürlich, wie mein Traumjob aussieht.“

Und viele meiner Autorenkollegen verkaufen den Weg zu Berufung und Traumberuf als spaßig-entspannten Spaziergang – wenn man nur weiß, wo es langgeht.

In den Köpfen vieler Menschen gibt es für jeden den einen Job, der ihn glücklich und zufrieden macht, bis dass die Rente sie scheidet. Wir denken dabei doch sofort an Professor Brinkmann (jedenfalls die älteren Semester unter uns), Steve Jobs oder den Pastor, der anscheinend mit jeder Faser seinen Beruf lebt. Halleluja.

Aber mal ehrlich: Kennen Sie jemanden, der schon immer denselben Job macht und dabei total zufrieden ist? Mir fällt zumindest spontan keiner ein.

Ich? Oh ja, ich mag meine heutige Arbeit als Coach und Autor sehr! Man kann wohl sagen, dass ich einen Traumjob habe. Hier. Und heute. Ich hoffe, dass ich in zehn Jahren noch genauso sprechen werde. Nur bin ich mir sehr sicher, dass ich dann etwas anderes tun werde. Vielleicht wird es meiner Arbeit von heute ähneln, aber es wird andere Themen und andere Schwerpunkte haben. Schließlich werden mich in zehn Jahren andere Dinge interessieren, und ich werde meine Sichtweise bestimmt hier und da verändert haben. Ich hoffe sehr, dass sich dies dann in meiner Arbeit widerspiegeln wird.

Ganz davon abgesehen, dass die (Arbeits-)Welt dann eine ganz andere sein wird. Menschen werden andere Bedürfnisse und Fragen haben. Und hoffentlich werde ich dann nicht so verkalkt sein, ihnen mit dem Schnee und den Antworten von heute zu kommen…

In meinen Augen kann eine wirklich erfüllende Tätigkeit nicht von Dauer sein. Ja, dies wäre ein Widerspruch in sich! Ein Traumjob ist ein Traumjob, weil er lebendig ist und uns begeistert – weil wir uns mit ihm identifizieren können. Nicht der Job an sich ist ein Traum, der automatisch zufrieden macht. Rockstar, Chirurg, Börsenhändler oder Flugbegleiter – für viele eher Albträume. Unsere innere Haltung ist es, die dafür sorgt, dass wir tun, was wir unbedingt tun wollen.

Jemand, der mutig ist und selbstwirksam denkt, wird nicht ruhen, bevor er seinen Job gefunden oder gestaltet hat. Und das wird er morgen und übermorgen auch tun – und damit wird sich auch seine Arbeit verändern.

Wer meint, sich einmal im Leben auf die Suche machen zu müssen, um dann für alle Ewigkeit seine Berufung gefunden zu haben, ist wohl ziemlich auf dem Holzweg. Wenn der romantische Hollywoodfilm endet, wissen wir ja auch, dass der Stress für die Protagonisten jetzt erst richtig anfängt, wenn es darum gehen wird, die Farbe der Auslegeware auszusuchen…

Außer natürlich Prof. Brinkmann. Den mussten sie wohl aus dem OP tragen. Und wahrscheinlich hat er noch dabei tief zufrieden gegrinst.

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Der Traum vom Traumjob

Meine Leser wissen, dass ich Begriffe wie Traumjob oder Berufung nicht sonderlich mag. Das hat verschiedene Gründe. Da er aber fast überall aufploppt, wo es um berufliche Neuorientierung geht, werde ich ständig mit ihm konfrontiert.

„Ich habe meinen Traumjob immer noch nicht gefunden.“ 
„Wie kann es sein, dass ich einfach nicht weiß, was mein Traumjob ist?“
„Wenn ich nicht so blockiert wäre, wüsste ich natürlich, wie mein Traumjob aussieht.“

Und viele meiner Autorenkollegen verkaufen den Weg zu Berufung und Traumberuf als spaßig-entspannten Spaziergang – wenn man nur weiß, wo es langgeht.

In den Köpfen vieler Menschen gibt es für jeden den einen Job, der ihn glücklich und zufrieden macht, bis dass die Rente sie scheidet. Wir denken dabei doch sofort an Professor Brinkmann (jedenfalls die älteren Semester unter uns), Steve Jobs oder den Pastor, der anscheinend mit jeder Faser seinen Beruf lebt. Halleluja.

Aber mal ehrlich: Kennen Sie jemanden, der schon immer denselben Job macht und dabei total zufrieden ist? Mir fällt zumindest spontan keiner ein.

Ich? Oh ja, ich mag meine heutige Arbeit als Coach und Autor sehr! Man kann wohl sagen, dass ich einen Traumjob habe. Hier. Und heute. Ich hoffe, dass ich in zehn Jahren noch genauso sprechen werde. Nur bin ich mir sehr sicher, dass ich dann etwas anderes tun werde. Vielleicht wird es meiner Arbeit von heute ähneln, aber es wird andere Themen und andere Schwerpunkte haben. Schließlich werden mich in zehn Jahren andere Dinge interessieren, und ich werde meine Sichtweise bestimmt hier und da verändert haben. Ich hoffe sehr, dass sich dies dann in meiner Arbeit widerspiegeln wird.

Ganz davon abgesehen, dass die (Arbeits-)Welt dann eine ganz andere sein wird. Menschen werden andere Bedürfnisse und Fragen haben. Und hoffentlich werde ich dann nicht so verkalkt sein, ihnen mit dem Schnee und den Antworten von heute zu kommen…

In meinen Augen kann eine wirklich erfüllende Tätigkeit nicht von Dauer sein. Ja, dies wäre ein Widerspruch in sich! Ein Traumjob ist ein Traumjob, weil er lebendig ist und uns begeistert – weil wir uns mit ihm identifizieren können. Nicht der Job an sich ist ein Traum, der automatisch zufrieden macht. Rockstar, Chirurg, Börsenhändler oder Flugbegleiter – für viele eher Albträume. Unsere innere Haltung ist es, die dafür sorgt, dass wir tun, was wir unbedingt tun wollen.

Jemand, der mutig ist und selbstwirksam denkt, wird nicht ruhen, bevor er seinen Job gefunden oder gestaltet hat. Und das wird er morgen und übermorgen auch tun – und damit wird sich auch seine Arbeit verändern.

Wer meint, sich einmal im Leben auf die Suche machen zu müssen, um dann für alle Ewigkeit seine Berufung gefunden zu haben, ist wohl ziemlich auf dem Holzweg. Wenn der romantische Hollywoodfilm endet, wissen wir ja auch, dass der Stress für die Protagonisten jetzt erst richtig anfängt, wenn es darum gehen wird, die Farbe der Auslegeware auszusuchen…

Außer natürlich Prof. Brinkmann. Den mussten sie wohl aus dem OP tragen. Und wahrscheinlich hat er noch dabei tief zufrieden gegrinst.

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