Selbstmarketing

Selbstmanagement - Selbstmarketing

Der Gedanke, für sich selbst die Werbetrommel zu rühren, mag vielen erst einmal unsympathisch sein. Selbstmarketing klingt für sie danach, laut, extrovertiert und hundertprozentig von sich selbst überzeugt oder gar eingenommen zu sein. Dass es auch mit leisen Tönen, intelligent und differenziert funktioniert - ja vielleicht sogar besser als auf die Hoppla-hier-komm-ich-Tour -,  ist vielen gar nicht bewusst.

Zu einem guten Selbstmarketing gibt es heute leider kaum eine Alternative. Denn vor allem im Job leben wir ja davon, wahrgenommen zu werden und überzeugend zu wirken. Dies ist unerlässlich, wenn ich selbstständig bin und meine Person als Teil meines Produkts oder meiner Leistung wahrgenommen werden soll. Als Rechtsanwalt, Arzt, Architekt oder als Kreativer bin ich mein Angebot. Ob ein Kunde zu Ihnen oder einem Kollegen geht, hängt zum großen Teil davon ab, was für ein Bild er sich von Ihrer Person macht.

Selbstmarketing ist aber nicht nur eine Domäne der Selbstständigen. Es bedeutet auch, meine Fähigkeiten zu kennen und in meinem Unternehmen oder gegenüber einem potenziellen neuen Arbeitgeber zu kommunizieren. Darauf zu vertrauen, dass andere schon erkennen werden, wie gut ich wirklich bin, ist leider keine Erfolg versprechende Strategie (siehe rechts).

Kennen Sie die Mauerblümchen-Legende? 

Sie ist sehr beliebt unter Menschen, die sich vor einem klugen Selbstmarketing drücken. Unter Frauen ist sie deutlich stärker verbreitet als unter Männern:

Die Legende erzählt, es sei gar nicht wichtig, sich ins rechte Licht zu rücken. Weil Qualität und ein gutes Herz am Ende immer er- kannt werden und sich durchsetzen gegen Schwindler, Wichtigtuer und Aufschneider. Man muss nur dort, in der zweiten oder dritten Reihe warten, sich bereithalten und hoffen. Eines Tages wird man ganz sicher entdeckt werden – von einem attraktiven Arbeitgeber, vom Chef, von potenziellen Partnern und überhaupt. Wie ein Schauspieler, der nicht an Castings teilnimmt und sich nicht um größere Rollen bewirbt, sondern lediglich als Komparse jobbt – als der 25. in der siebten Reihe von links. Und glaubt, sein großes Talent werde schon irgendwann entdeckt.

Kann so eine Strategie funktionieren? Ausgeschlossen ist es natürlich nicht. Aber extrem unwahrscheinlich...

(aus meinem Buch 'Hören Sie auf, sich im Weg zu stehen')

Selbstmanagement - Selbstmarketing

Der Gedanke, für sich selbst die Werbetrommel zu rühren, mag vielen erst einmal unsympathisch sein. Selbstmarketing klingt für sie danach, laut, extrovertiert und hundertprozentig von sich selbst überzeugt oder gar eingenommen zu sein. Dass es auch mit leisen Tönen, intelligent und differenziert funktioniert - ja vielleicht sogar besser als auf die Hoppla-hier-komm-ich-Tour -,  ist vielen gar nicht bewusst.

Zu einem guten Selbstmarketing gibt es heute leider kaum eine Alternative. Denn vor allem im Job leben wir ja davon, wahrgenommen zu werden und überzeugend zu wirken. Dies ist unerlässlich, wenn ich selbstständig bin und meine Person als Teil meines Produkts oder meiner Leistung wahrgenommen werden soll. Als Rechtsanwalt, Arzt, Architekt oder als Kreativer bin ich mein Angebot. Ob ein Kunde zu Ihnen oder einem Kollegen geht, hängt zum großen Teil davon ab, was für ein Bild er sich von Ihrer Person macht.

Selbstmarketing ist aber nicht nur eine Domäne der Selbstständigen. Es bedeutet auch, meine Fähigkeiten zu kennen und in meinem Unternehmen oder gegenüber einem potenziellen neuen Arbeitgeber zu kommunizieren. Darauf zu vertrauen, dass andere schon erkennen werden, wie gut ich wirklich bin, ist leider keine Erfolg versprechende Strategie (siehe rechts).

Kennen Sie die Mauerblümchen-Legende? 

Sie ist sehr beliebt unter Menschen, die sich vor einem klugen Selbstmarketing drücken. Unter Frauen ist sie deutlich stärker verbreitet als unter Männern:

Die Legende erzählt, es sei gar nicht wichtig, sich ins rechte Licht zu rücken. Weil Qualität und ein gutes Herz am Ende immer er- kannt werden und sich durchsetzen gegen Schwindler, Wichtigtuer und Aufschneider. Man muss nur dort, in der zweiten oder dritten Reihe warten, sich bereithalten und hoffen. Eines Tages wird man ganz sicher entdeckt werden – von einem attraktiven Arbeitgeber, vom Chef, von potenziellen Partnern und überhaupt. Wie ein Schauspieler, der nicht an Castings teilnimmt und sich nicht um größere Rollen bewirbt, sondern lediglich als Komparse jobbt – als der 25. in der siebten Reihe von links. Und glaubt, sein großes Talent werde schon irgendwann entdeckt.

Kann so eine Strategie funktionieren? Ausgeschlossen ist es natürlich nicht. Aber extrem unwahrscheinlich...

(aus meinem Buch 'Hören Sie auf, sich im Weg zu stehen')