Jacobs Weg – von Südindien an den Elbstrand


Jacobs Weg
Von Südindien an den Elbstrand

Im Dezember 2012 wollte ich drei Wochen im südindischen Varkala verbringen – dort Freunde treffen, relaxen und ein wenig an einem neuen Buchprojekt arbeiten. Anstatt eines Urlaubs an einem paradiesischen Ort, den ich schon gut kannte, begann für mich dort eines der spannendsten Abenteuer meines Lebens.

Ich lernte nämlich einen jungen Strandhund kennen und verliebte mich Hals über Kopf in ihn. Die Idee, ihn zu mir nach Hamburg zu holen, kam mir relativ schnell. Aber nachdem ich gelesen hatte, wie aufwändig es ist, einen Hund von Indien nach Europa zu bringen, gab ich sie schweren Herzens auf.

Erst als ich schon zurück in Hamburg war, fing ich an, intensiv nach Lösungen und Wegen zu suchen, um es vielleicht doch zu schaffen. Für Jacob – diesen Namen gab ich ihm – und für mich begann eine aufregende Zeit. Für ihn mit Taxifahrten durch Indien, vier Monaten in einem Boarding Home für Hunde und schließlich der langen Reise nach Deutschland. Für mich mit einer Reise durch den deutschen und indischen Behördendschungel, mit zahlreichen Problemen und auch manchmal auch Zweifeln und Verzweiflung.

Ende Mai 2013 war es dann endlich so weit: Ich konnte Jacob über Bangalore mit nach Hamburg nehmen, wo er heute als glücklicher und – nach einigen Kämpfen mit tropischen Parasiten – gesunder Hund mit meinem Kater und mir an der Waterkant lebt.

Nachdem ich immer wieder gefragt wurde, ob ich unsere Geschichte nicht aufschreiben wolle, und ich die Idee auch sehr reizvoll fand, entstand Ende 2013 mein Buch Jacobs Weg - mein erstes "nicht-psychologisches Buch".

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